Adsorptionsverhalten von LCKW an Aktivkohle

     

    Im Rahmen der Sanierungsüberwachung eines LCKW-Grundwasserschadens war die Fragestellung zu klären, ob die neu einzusetzende Wasseraktivkohle eines anderen Anbieters gleichwertig mit der bisher eingesetzten Wasseraktivkohle ist.

    Dazu wurden die vom Aktivkohlehersteller zur Verfügung gestellten Datenblätter zur Beladungskapazität der Aktivkohle für die fraglichen LCKW-Einzelparameter digitalisiert und in einer zusammenfassenden Darstellung gegenübergestellt.

    Dabei zeigt sich schon, dass die Aktivkohle A eine um den Faktor 5 höhere Beladungskapazität gegenüber der bislang eingesetzten Aktivkohle B hat.

     

    Für einzelne, besonders problematische Parameter wie z.B. Vinylchlorid und cis-1,2-Dichlorethan kann der Sanierungsverlauf über eine Kumulation der Schadstoffgehalte simuliert werden und eine grobe Vorhersage getroffen werden, wann voraussichtlich mit einem Durchschlag der Wasseraktivkohle gerechnet werden kann.

    AktivKohle02

    AktivKohle03

    Durch eine auf besonders problematische Einzelparameter abgestimmte Bewertung der Beladungskapazität einer Aktivkohle im Vorfeld eines Aktivkohletauschs können somit die Kosten für unnötig häufige Aktivkohlewechsel deutlich verringert werden.

    Dr. R. Hoffmann

     

 
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